Stresserkrankungen

Durch Stress ausgelöste Erkrankungen können akut, verzögert oder sich als traumatisch (wiederkehrend) äußern. Die moderne Stressforschung hat gezeigt, dass Erkrankungen in Zusammenhang mit Stress kurzfristig sind und bei längerem Auftreten, wenn sie unbehandelt bleiben chronisch werden können. Die erste Phase ist die Alarmreaktion. Sie soll den Organismus auf eine Gefahr aufmerksam machen. Danach folgt die Abwehrreaktion und als letzte Phase die Adaption zur Wiederherstellung des inneren Gleichgewichtes. Wenn dieser Prozess positiv verläuft können zukünftige Ereignisse besser bewältigt werden. Durch erhöhten Stress, einer defizitären Lebensweise und Nichtbeachtung der Alarmsignale des Körpers kann es zur Erschöpfung des Organismus kommen und schlussendlich in einer Krankheit enden. Vor allem die Häufigkeit, Dauer und die Intensität der Belastung sind für eine Erkrankung verantwortlich.