Prüfungsangst

Prüfungsangst ist keine Krankheit!

 

Menschen erleben Prüfungen meist sehr unterschiedlich. Manche kennen das Gefühl der Prüfungsangst überhaupt nicht, andere hingegen erleben die Zeit vor und während einer Prüfung so als würde das weitere Leben davon abhängen. Sehr viele Prüflinge können aufgrund von Prüfungsangst das gelernte Wissen während einer Prüfung nicht abrufen. Die Ursachen dieser Blockaden sind uns meist nicht bewusst (sich schrecklich zu blamieren, vor Aufregung zu stottern, sich als minderwertig fühlen), negative Gefühle, falsche Bewertungen können Angst hervorrufen. Vor allem die persönliche Bewertung, die in der Prüfungssituation erlebt wird, erschwert oder erleichtert die Absolvierung.

Prüfungsangst kann durch elterlichen Erziehungsstil (ängstliche Kinder), Prüfungsangst der Eltern, negativen Erfahrungen in der Kindheit/Jugend oder durch gesellschaftliche Normen entstehen.

Bei sehr großer Prüfungsangst kann der Körper Symptome wie Bauchschmerzen, Unwohlsein oder ähnliches entwickeln. Durch eine gezielte Herausarbeitung der angstproduzierenden Prozesse und Veränderung der eigenen Bewertung, können somatische Beschwerden reduziert werden und Prüfungen erfolgreich abgelegt werden.

Das Ziel ist, die hilfreichen Gedanken zu forcieren und die beherrschenden angstmachenden Gedanken zu reduzieren.